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  • hannibie

Zu Hause. Immer.

Teenager und ich sind zu Hause. Das ist auch richtig so und die erste Woche war ja auch noch irgendwie spannend.


Jetzt sind wir am Ende der 2. Woche und Teenager ist mit seinen Aufgaben für diese Woche auch schon fertig. Einfach war das aber nicht. Meinerseits war ich mir schon immer bewusst, dass ich für den Lehrerberuf aber sowas von nicht geeignet bin. Ich bin einfach zu ungeduldig.


Ich würde sehr gut mit einem strebsamen oder ehrgeizigen Schüler kombinieren, aber das ist nun mal nicht die Situation, die ich hier vorfinde. Bevor nur irgendein Zettel vom Teenager bearbeitet wird, wird alles versucht, um die Arbeit hinauszuzögern. Gähnen, Hunger, Durst, Toilettengänge, ja sogar Ohren putzen ist in diesen Momenten immer wichtiger als Arbeitszettel.


In dieser Woche habe ich weiters beobachtet, dass der Teenager mich genau solche Dinge fragt, von denen er annehmen kann, dass sie mich sehr interessieren und ich dann längere Zeit darüber philosophiere. Während dieser Zeit natürlich auch keine Zettel!


So gesehen lernen wir verschiedenste Dinge während dieser Ausgehsperre, die wenigsten davon für die Schule.


Unsere Haarewasch-Intervalle sind mittlerweile sehr lang geworden. Klingt jetzt grauslich, ist es auch. Wir warten einfach auf die Selbstregulation der Fettproduktion unserer Köpfe, also zuerst superfettig und danach dann wieder normal. Haben das aber noch nie ausprobieren (können). Also wieder was Neues zu lernen oder zu erfahren.


Und ja: den Rest des Körpers waschen wir natürlich schon. Aber das würde ich auch behaupten, wenn es nicht so wäre…


Heute wird nur noch eine Sache gelernt: wir schauen „Ferris macht blau“ mit vielen Ideen um einen schulfreien Tag zu verbringen!


Und im Übrigen bin ich der Meinung: manchmal muss man blau machen!

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