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  • hannibie

Für‘s Leben lernen wir

Regelmäßig lernen Teenager und ich zusammen seine Englisch Vokabel. Will heißen, wir setzen uns mal zam und ich schaue mir die Wörter an.


Und dann setzt mein „Pop-Gedächtnis“ ein und mir fällt gleich zum ersten Vokabel ein Song ein. Also schnell in‘s Internet und dem Teenager besagtes Lied vorspielen.

Dazu bekommt er gratis auch noch einen Vortrag über die Bedeutung des Künstlers für die jüngere Musikgeschichte, wobei das Kunstwerk alle paar Sekunden von mir unterbrochen wird, damit wir den Text übersetzen können.


Was also an sich wie eine gute Lernmethode klingt (lesen, hören, schauen und das noch im Zusammenhang), führt in der Praxis leider dazu, dass Teenager nach spätestens 3 Vokabeln (die aber auch zu deutlich mehr als 3 Songs führen können) entnervt das Weite sucht und ich lautstark mitschmetternd vorm Internet verbleibe.


Und weil Musik hören frohsinnsteigernd ist, bin ich dem Teenager auch gar nicht böse.

Soweit alles gut. Man sollte aber schon erwähnen, dass jetzt nicht wirklich alle Vokabeltests wunderbar ausgefallen sind...


Gut, das wird schon. Wenn Sohn mit seinen eigenen Lieblingssongs lernen täte (Anm.: täte, weil „wenn ohne würde“), könnte man sicher ein besseres Ergebnis einfahren. Nur, dass halt früher die Musik ja viel besser war, als heutzutage...(Und das mein‘ ich ernst; der Tatsache, dass das seit Generationen behauptet wird, wohl gewahr.)


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass viel mehr Musik und Kunst in die Schule gehören!

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