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  • hannibie

„Das sind KEINE Ferien!“

Sehr interessant, dass uns jetzt über die Medien ausgerichtet werden muss, wie man alleine zu Hause mit sich und seinen Liebsten (oder zumindest mit seinen Mitbewohnern, muss ja nicht zwangsläufig dasselbe sein) zurechtkommen kann, solange man nicht raus darf.


An welch dünnem Faden hängt unsere psychische Gesundheit und wie viel oder wenig braucht es, damit der Faden reißt?


Die ersten Tage hat uns Teenagers Schule schon so eingedeckt mit Aufgaben und Arbeitsaufträgen, dass gar nicht viel Zeit zum Durchdrehen bleibt.


Das Internet zeigt mir, dass kreative Geister versuchen, Rekorde im „Um den Tisch rennen“ aufzustellen, was sicher eine gute und aufgreifbare Idee darstellt, wenn der jugendliche Bewegungsdrang sich Bahn brechen will.


Das Fernsehen spricht hingegen von Osterbastelei, ich fürchte nur, da wird mir Teenager was hu…., was pfeifen. Das hat er schon als Kleiner nicht mögen, da fängt er jetzt auch nimmer an damit.


Dafür ist jetzt Zeit, Instrumente zu lernen oder zu üben, wir hätten ein Piano, eine Gitarre und ein Didgeridoo da. Ach ja, am Dachboden steht auch noch ein altes Hackbrett; very vintage!


Hacky Sack Rekorde können fallen oder man kann sich an den Mitbewohnern im Haare schneiden üben. (Es wachst eh nach, wahrscheinlich sogar schneller, als die Krise vorbei ist)

Das gute alte Buch wird endlich wieder mehr beachtet und man ruft auf einmal Leute an, die man schon lange vernachlässigt hat. Und soviel Zeit zum Musik hören! Traumhaft.


Ich durchforste gerade alte Fotos und zeige sie natürlich auch dem Teenager. Und ich hab‘ viele Fotos, da kommen wir ein Zeiterl durch.


Oder Teenager sagt einfach nur: „Können wir Big Bang Theory schauen?“

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